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Jungliberale wollen Car-Sharing statt Dienstwagen |
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Donnerstag, 10. Dezember 2009 um 00:00 Uhr |
 Auf ihrem traditionellen Weihnachts-Stadttreff am Mittwoch, dem 09.12.2009 forderten die Mitglieder der Jungliberalen Aktion Dresden (JuliA) die Prüfung der Vorteile von Car-Sharing-Systemen durch die Dresdner Verwaltung. Sollten die Kosten dafür geringer sein als die Bereitstellung eigener Dienstwagen wollen die Jungliberalen einen Umstieg auf dieses System. „Die Beteiligung der Stadt am Car-Sharing hätte gleich mehrere Vorteile,“ meint dazu Thomas Kunz, Kreischef des Dresdner FDP-Nachwuchses, „die Nutzung durch die Verwaltung macht das System effizienter und das Angebot an Sharing-Stationen wird auch für Privatkunden größer. Außerdem könnten die Stadtangestellten immer auf eine moderne Fahrzeugflotte zurückgreifen, die den neuesten Umweltstandards entspricht. Die Stadt muss dann nicht mehr die Autos über einen längeren Zeitraum ungenutzt bereithalten.“ Daneben sprachen sich die anwesenden Mitglieder für eine städtische Haushaltspolitik aus, die Neuverschuldung verhindert und dafür auf Prestigeobjekte, wie den Konzertsaalneubau oder den Rückkauf der GESO-Anteile, verzichtet.
Im Anschluss feierten die Jungliberalen 20 Jahre Jungliberales Dresden. Am 14.11.1989 formulierten junge Menschen in Dresden einen Gründungsaufruf für die Liberal-Demokratische Jugend. Aus dieser und zwei weiteren Gründungsinitiativen aus Berlin und Jena ging noch zu DDR-Zeiten als Gegengewicht zur damals dominierenden FDJ die Jungliberale Aktion hervor. |